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Greencards: Vorsicht vor Vermittlern

Die Anmeldung für eine Greencard ist kostenlos. Im Internet tummeln sich Agenturen, die Auswanderungswilligen dafür trotzdem Geld abknöpfen.

Wer in die USA auswandern will, bewirbt sich am besten bei der Schweizer US-Botschaft für eine Greencard. Diese Aufenthalts- und Arbeitsbewilligungen für die USA werden jährlich von den US-Behörden unter den Antragsstellern verlost. Anmelden kann man sich jeweils im Herbst. Am einfachsten – und erst noch kostenlos – geht das auf der Website der Schweizer US-Botschaft.

Im Internet tummeln sich aber unzählige Agenturen, die Auswanderungswilligen «beratend» zur Seite stehen. Obwohl der offizielle Anmeldetermin für die Greencards erst im Herbst ist, kann man sich das ganze Jahr über bewerben. Doch diese Hilfe ist nicht gratis. Auf greencard.ch etwa kostet allein die Anmeldung für die Verlosung der Greencard 70 Franken. Die Homepage green-card.ch verlangt für die Anmeldung 65 Franken.

Die Dreisten unter den Anbietern versuchen den Eindruck zu erwecken, der Surfer befinde sich auf einer offiziellen Homepage der US-Behörden. Das ist aber nicht der Fall, wenn der Name der Homepage nicht mit .gov endet.

Die zuständige US-Behörde hat im Internet Informationen zur Greencard-Verlosung veröffentlicht und warnt dort auch vor Betrügern. Dort steht unter anderem: «Der Eintrag zur Teilnahme an der jährlichen Verlosung von Greencards per Internet ist kostenlos.» Auch arbeiten die US-Behörden nicht mit Agenturen zusammen, die Interessierten beim Auswandern in die USA «helfen». Auch die US-Botschaft in Bern gibt im Internet Auskunft über Greencards.

 

30. März 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online


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