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Mit einem einfachen Job schnell viel Geld verdienen! Das steht in E-Mails von unbekannten Absendern. Wer aufs Angebot eingeht, macht sich aber der Geldwäscherei schuldig.
Die angeblich lukrative Arbeit ist ganz einfach: Nur das Bankkonto zur Verfügung stellen, das eingegangene Geld abheben und die täglich 3000 bis 4000 Franken wieder ins Ausland überweisen. 20 Prozent der Summe, so das Versprechen, könne man behalten.
So schön das Mail tönt, dahinter verbergen sich Betrüger! Die Melde - und Analysestestelle Informationssicherung (Melanie) des Bundes warnt eindringlich, auf solche Angebote einzugehen. Die Anbieter solcher Jobs würden die Ahnungslosigkeit ausnützen. Denn meist handle es sich um Geld aus betrügerischen Geschäften. Wer darauf eingehe, erhalte schon bald Geld überwiesen. 80 Prozent davon müsse er dann meist über die Geldtransfer-Firma «Western-Union» ins Ausland verschieben.
Wer an solchen Geschäften und Transaktionen mitwirkt, riskiert ein Strafverfahren wegen Gehilfenschaft zu Geldwäscherei, warnt Melanie. Es sei immer Vorsicht geboten, wenn man Geld von Unbekannten erhalte und transferieren müsse.
18. Dezember 2008 | Daniel Jaggi, Redaktor K-Tipp
